Die Psycho-somatische Analyse

Die Analyse ist eine Gesicht-Kopf-Körper-Haut-Analyse. Sie dient dazu, seelische Zusammenhänge und Lebenserfahrungen sichtbar zu machen. Die Körperanalyse nutzt die objektiven, Anlage-bedingten Möglichkeiten, die Muskel- und Bindegewebsspannung, die Körperhaltung und die Stoffwechselreaktionen der Ernährung. Auch können Rückschlüsse über erwartbare Verhaltensreaktionen eines Menschen und über die Persönlichkeit an sich getroffen werden.*
Die Analyse hat auch einen hohen Stellwert in der körper- und psychotherapeutischen Differentialdiagnose (DD).*
Ziel ist es, die sich gegenseitig beeinflussende Wechselwirkung von Körper, Geist und Seele therapeutisch zu berücksichtigen, beispielsweise ganzheitlich durch* • Reflexzonen-Therapie • Bindegewebsmassage • viszerale Mobilisation • Sehnenplatten-Therapie • Ernährung nach den Regeln der Chin. Medizin • mit klassisch-funktioneller Therapie.*
Auf dieser Grundlage entsteht die Körper-orientierte Traumatherapie: ein individueller, therapeutischer Weg • sachlich und nachhaltig für Körper, Psyche und Persönlichkeit • und für Fortschritt im eigenen Tempo.*
– Eine Wechselwirkung ist keine Einbahnstraße, sondern ein Zusammenspiel. –
Reden reicht nicht
Die klassische Gesprächs-/Psychotherapie arbeitet „Top-down“ und geht davon aus, dass die Problematiken eines Menschen geistig-seelischen Ursprungs sind. (vgl. Psychosomatik und Embodiment).
Die neueren Ergebnisse der Stress- und Traumaforschung zeigen dagegen, dass unser Denken und Fühlen bis zu 60 % „Bottom-up“ erzeugt wird. (vgl. Somato-Psychologie)
Angeborene oder erworbene körperliche Unterschiede
können sich in wiederkehrenden inneren Themen zeigen: als Bewegungs- oder Ruhebedürfnis, oder auch in dem Umgang mit Familie, Vergangenheit, Sicherheit oder Angst.
- ein Bewegungsnaturell wird z. B. mit hoher Wahrscheinlichkeit viele reale Lebenserfahrungen durch sein ständiges Tun erlangt haben und dadurch vielschichtige Erkenntnisse und Erfahrungen besitzen, die seine Verhaltensweisen stark prägen.*
- ein Empfindungs-Denk-Naturell kann häufig eine erhöhte Sensibilität in bestimmten Lebensphasen oder Jahreszeiten empfinden.*
- KÖRPER:
Lange Beine benötigen mehr Bewegung; mit einem Pony geht niemand zum Pferderennen. Pferde haben deswegen aber kein ADHS. ⇒ Auch bei uns Menschen gibt es drei grundlegende, konstitutionelle Unterschiede: Bewegungsnaturell, Ruhenaturell, Empfindungs-Denk-Naturell. Welche Ursache liegt Deinem Aktivitätsbedürfnis zu Grunde?
. - ERNÄHRUNG:
Zucker kann Vitamin-B1-Mangel erzeugen und dadurch Ruhelosigkeit und Nervosität. Ein (absoluter) Mangel an Wasserzufuhr löst nach ca. drei Tagen Halluzinationen aus. Alkohol beeinflusst ebenfalls die Verhaltensweisen und das Denken. ⇒ Lassen sich diese Stoffwechselsymptome in einer klassischen Psychotherapie mit Gesprächen oder Achtsamkeits- und Entspannungstraining lösen?
. - BEWEGUNG:
Muskeltraining erhöht die Gewebefestigkeit und dadurch die „Anspannung“ und das Kraftgefühl. ⇒ Woher bekommst Du Dein „Kraftgefühl“ und die Motivation, mit der Du denkst, das Leben bewältigen zu können?
. - KOHLENHYDRATE:
Erhöhte Mengen an Nudeln, Pizza, Süßigkeiten können Wassereinlagerungen und Bindegewebsschwäche fördern. Anstatt sich für die eigenen Standpunkte und die eigene Betrachtungssicht einzusetzen, wird durch vermehrte Kohlenhydratzufuhr Nachgiebigkeit und Anpassungsfähigkeit gefördert.* ⇒ Was unterstützt Deine Persönlichkeit?
. - MAGEN:
Sodbrennen kann Stress-bedingt verursacht sein. Ernährung und Lebensmittel-Unverträglichkeiten können auch einen Reflux auslösen. Durch einen Sturz auf den Rücken kann z. B. eine Fehlstellung an der Wirbelsäule im „Magensegment“ entstehen und ebenfalls die Magenfunktion beeinträchtigen. ⇒ Wurden Deine Magenbeschwerden schon einmal durch eine Differentialdiagnose abgeklärt?
. - KÖRPERBEREICHE.
Bestimmte Regionen am Körper stehen in Verbindung mit bestimmten Lebensthemen. Sie können Hinweise darauf geben, wie wir mit Anforderungen des Lebens privat und beruflich umgehen – oder was uns innerlich fehlt. ⇒ Körperregionen lassen sich aber auch mit Training beeinflussen.*
Mehr zum Thema: Reden reicht nicht!
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Hinweis: Die genannten Zusammenhänge beruhen auf ganzheitlichen Betrachtungsansätzen und ersetzen keine schulmedizinische Diagnose und sollten immer begleitet werden durch Gesprächstherapie!
