Die Sehnenplatten-Therapie – ein strukturierter Ansatz
In der osteopathischen Lehre wird davon ausgegangen, dass sich körperlich-emotionale Belastungen und Traumata in bestimmten funktionellen Ebenen des Körpers widerspiegeln und speichern können. Diese Ebenen werden als Sehnenplatten bezeichnet.
Es werden dabei fünf horizontale Bereiche unterschieden:
.1) die Fußsohle
.2) der Beckenboden
.3) das Zwerchfell
.4) die Schlüsselbein-Ebene (Thorax-Apertur)
.5) der Mundboden
Die fünf Sehnenplatten
bestehen aus kräftigen bindegewebig-muskulären Strukturen. Sie stabilisieren vor allem sensible Übergangsbereiche des Körpers, etwa im Bereich der Gelenke und des Brustkorbes. In diesen Regionen befinden sich zudem wichtige hormonelle Steuerzentren sowie nervale Verbindungen, unter anderem mit Einfluss auf den Ischiasnerv.
Spannungsveränderungen oder Verschiebungen
innerhalb dieser Ebenen können sich daher nicht nur auf die Körperstatik auswirken, sondern auch auf hormonelle Regelkreise und den Stoffwechsel. Diese körperlichen Zusammenhänge können wiederum Einfluss auf die Gesundheit und das seelische Wohlbefinden nehmen.*
Manuelle und ganzheitliche Therapieformen nutzen dieses „Trauma-Wissen„, um körperlich-emotionale und psychosomatische Folgen von Belastungen und Traumata gezielt zu begleiten, behandeln und zu lösen.*
Der Körper kann so zu einer Ressource werden, um das innere Gleichgewicht positiv zu unterstützen.*
Weiterführende Themenseiten:
- Funktionelle Therapien
- Ganzheitliche Therapien
- Körperanalyse | Beispiele
- Antlitzdiagnose – FaceReading
Hinweis: Die genannten Zusammenhänge beruhen auf ganzheitlichen Betrachtungsansätzen und ersetzen keine schulmedizinische Diagnose und sollten immer begleitet werden durch eine Gesprächstherapie!

