Die Sehnenplatten-Therapie – ein strukturierter Ansatz

In der osteopathischen Lehre wird davon ausgegangen, dass sich körperlich-emotionale Belastungen und Traumata in bestimmten funktionellen Ebenen des Körpers widerspiegeln und speichern können. Diese Ebenen werden als Sehnenplatten bezeichnet.

Es werden dabei fünf horizontale Bereiche unterschieden:

Heilpraktiker - Wietze - Celle - Sven Bruns - Pixabay

.1) die Fußsohle

.2) der Beckenboden

.3) das Zwerchfell

.4) die Schlüsselbein-Ebene (Thorax-Apertur)

.5) der Mundboden

Die fünf Sehnenplatten
bestehen aus kräftigen bindegewebig-muskulären Strukturen. Sie stabilisieren vor allem sensible Übergangsbereiche des Körpers, etwa im Bereich der Gelenke und des Brustkorbes. In diesen Regionen befinden sich zudem wichtige hormonelle Steuerzentren sowie nervale Verbindungen, unter anderem mit Einfluss auf den Ischiasnerv.

Spannungsveränderungen oder Verschiebungen
innerhalb dieser Ebenen können sich daher nicht nur auf die Körperstatik auswirken, sondern auch auf hormonelle Regelkreise und den Stoffwechsel. Diese körperlichen Zusammenhänge können wiederum Einfluss auf die Gesundheit, die Aktivität und das seelische Wohlbefinden nehmen.*


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Hinweis: Die genannten Zusammenhänge beruhen auf ganzheitlichen Betrachtungsansätzen und ersetzen keine schulmedizinische Diagnose und sollten immer begleitet werden durch eine Gesprächstherapie!