„Neue Patienten können derzeit nicht mehr angenommen werden, da die Wartezeit momentan drei Monate beträgt. Ich bitte dies zu entschuldigen und um Verständnis!“

Schmerzen entstehen,
wenn Nerven mit umliegendem Gewebe (z. B. Bindegewebe, Muskeln, Bandscheibe) in Kontakt kommen.
Auch ein Streicheln (Kontakt der Hautnerven) ist ein Schmerz, wenn auch nur ein sehr sehr kleiner Schmerz.

Verklebungen und Verquellungen
im Bindegewebe lassen sich bei allen nachfolgenden Beschwerden fast ausnahmslos feststellen.
Die Verklebungen zeigen sich beispielsweise durch hohe Berührungsempfindlichkeit der Haut beim Anheben (Abheben, "Abziehen") der Haut von den Muskeln. Somit ist jede Bindegewebsmassage gleichzeitig auch eine Reflexzonen-Therapie! ¹

Die Bindegewebsmassage (BGM)
stockxpertcom_MassageRücken_id27911_565_850.jpgkann bei internistischen Beschwerden (chronischen, ernährungsbedingten Stoffwechselstörungen,
sowie bei akut-psychosomatischen Zuständen
) einen sehr positiven Einfluss ausüben: ¹

~ Unruhe, Aufregung/Aufgeregtheit, Nervosität, Hyperaktivität, oft verbunden mit Schlaflosigkeit
~ Völlerei oder Alkoholmissbrauch und deren Auswirkungen: Übersäuerung/Acidose, Trägheit, Müdigkeit, Reizbarkeit
~ Durchfall oder Kopf- und Magenschmerzen, etc., vor Prüfungen, z. b. durch Angst (Prüfungsangst)
~ funktionellen Beschwerden wie z. B. Verstopfung, Blasenbeschwerden, Frühjahrsmüdigkeit, reagieren positiv auf eine Bauchmassage ("Organmassage")
Selbst körperliche Beschwerden wie z. B. Muskelkrämpfe im Wirbelsäulen- oder Kneifen im Taillenbereich, aber auch Schulterbeschwerden, reagieren spürbar auf die Behandlung. ¹

Bedenke:
Wenn der Hosengürtel oder die Hose zu eng sitzt, dann sind Sie in Ihrer Bewegung eingeschränkt. Bewegungseinschränkungen entstehen folglich auch, wenn Bindegewebe und Faszien nicht frei gegeneinander verschieblich sind! ¹

Die Reflexzonen im Bindegewebe
Der Körper besitzt verschiedene Formen von Bindegewebe, dazu gehört auch die Haut, welche im bindegewebigem Kontakt den Muskeln aufliegt. Im Haut-Unterhaut-Bereich befinden sich Reflexzonen², sog. Dermatome (Head´sche Zone), welche vom dazugehörigen Rückenmarkssegment versorgt und inneren Organen zugeordnet werden (siehe unten: Kennmuskeln).
Eine allgemein bekannte Reflexzone ist z. B. der linke Arm, in dem u. a. Schmerzen entstehen können, wenn ein Herzinfarkt auftritt. Auch andere Muskeln (Kennmuskeln) können über die neurologische Versorgung aus der Wirbelsäule als Reflexzone für bestimmte Organen dienen.

Techniken der Bindegewebemassage
Bei der BGM wird die "Haut" mit den Fingern angehoben, gestretcht, gezogen, gerollt, verdreht, "freigewindet", oder auch mit Hilfsmitteln, z. B. einem Guasha ("Bindegewebskamm" aus Holz oder Kunststoff) großflächig gestrichen und geschoben. Sehr häufig befinden sich Bindegewebsverfestigungen (sog. Verklebungen, Verquellungen) in den Dermatomen (Head´sche Zone), da das Bindegewebe mit den inneren Organen korreliert². ¹

Die Therapie-Massage
versucht die natürliche Muskelspannung durch feste Muskelgewebetechniken wieder herzustellen, beeinflusst gezielt die
Propriozeption (die Tiefensensibilität der Statik), und kann die Entstauung (Drainage, "Entgiftung") der Gewebe (Bindegewebe, Lymphe, Muskeln) fördern. ¹

Zur Anwendung kommen bei der Massage-Therapie:
Ausstreichungen (Effleurage),  Knetungen (Petrissage).  Reibungen (Friktion),
Klopfungen (Tampotement),  Erschütterungen (Vibration) und Streckungen (nach Breuß).

Die Massage-Therapie ist eine alte, differenzierte Heilmethode,
die in den verschiedenen Disziplinen der Schulmedizin jedoch erst in den letzten 50 Jahren ihre Anerkennung gefunden hat. Ihre besondere Anwendung findet sie bei Patienten mit Beschwerden im orthopädischen, neurologischen und internistischem Bereich. ¹

Die Massagetherapie ist KEINE Wellness-Massage!
Bei der Wellness-Massage wird ausschließlich klein- oder großflächig die Haut des Kunden mit Öl eingerieben und versucht, durch langsame Bewegung auf der Haut einen Abbau von innerer Anspannung zu erreichen, sowie ein Wohlgefühl herzustellen. 


 

Anmerkungen: 

1) Alle aufgeführten Beschwerdebilder lassen sich durch eine Vielzahl an Therapieformen und Therapiemethoden diagnostizieren und positiv beeinflussen. Auf Grund der Vielzahl von Therapieformen lässt sich hier jedoch keine vollständige Aufzählung aller in Frage kommenden Behandlungs- und Diagnoseverfahren platzsparend benennen! — Treten bei Durchführung der angebotenen Tipps Unwohlsein oder Schmerzen auf, sind die „neuen Lebensgewohnheiten“ abzubrechen, bei Ernährungsumstellung ist zur gewohnten Kost zurückzukehren und im Zweifelsfall ist ein Arzt zu konsultieren. — Des Weiteren lassen sich alle aufgeführten Beschwerdebilder nicht pauschalisieren oder auf das eine oder andere Krankheitsbild „reduzieren„. Es gilt wie überall individuelle und persönliche Ausnahmen zu berücksichtigen. Auch gibt es keinen allgemein gültigen „gesunden Lebensstil„. — Im Zweifelsfall sollten Sie immer Rücksprache mit Ihrem Arzt, Therapeuten oder Heilpraktiker halten! — Aus rechtlichen Gründen wird hiermit noch einmal darauf hingewiesen, dass bei keiner der aufgeführten Therapien ein Heilungsversprechen zugrunde liegt, bzw. Linderung oder Verbesserung einer Erkrankung garantiert oder versprochen wird.

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2) Sutter (1974) und Brügger (1977) erklären: "Bindegewebe ist das Effektorgan des vegetativen Nervensystems. Alle Faszien stehen unter dem Einfluss des vegetativen Nervensystems. Auch Mobilitätseinschränkungen können durch das Vegetativum bestimmt sein."


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