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Die Überbewertung der Seele – Teil 2

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Kopfschmerzen, Durchfall oder Magenbeschwerden vor einer Prüfung, können durch das Gemüt (z. B. durch Angst) entstehen. Ist die Prüfung oder das Ereignis überstanden, verschwinden auch die körperlichen Symptome mehr oder weniger sofort.*

Wir wissen aber auch,
dass sich das Gemüt durch körperliche Einflüsse verändert.

  • Müdigkeit, Lustigkeit oder Reizbarkeit, z. B. durch Alkoholeinfluss
  • Trägheit, Müdigkeit, Phlegmatismus, z. B. durch übermäßige Nahrungszufuhr oder Muskelkater
  • Verwirrtheit, Realitätsverlust u. ä., z. B. durch Alkohol- und Drogenkonsum
  • Körperliche Beeinträchtigungen nach einer OP, Unfall oder Trauma

Welche Gemütsveränderungen kennst Du durch Essen und Bewegung? (gem. TCM)

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Einseitige Ernährung* …

Wut, Gier und Gebrüll, Augen-, Muskel- oder Faszienbeschwerden, Probleme mit Wind/Sturm, nächtlicher Hunger, Rheumatische Beschwerden etc.,
durch Belastung der Leber- und Gallenfunktion
zum Beispiel durch: Medikamente, fettreiche Speisen und Fleisch, Kaffee, Alkohol, zu viel Kohlenhydrate/Weißmehl/Zucker, etc.*
   .

Veränderungen im Blut oder mit dem Schwitzen, Schwäche und Müdigkeit um die Mittagszeit, Geistessymptome (z. B. Neid, Hass) etc.,
durch Vernachlässigung der Kreislauf- und Dünndarmfunktion
zum Beispiel durch: Mangel an Kondition (ausdauernder Bewegung), Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Verzicht auf bestimmte Lebensmittel, etc.*
   .

Grübeln, Unentschlossenheit, Beschwerden des Bindegewebe oder der Hormone, Appetitlosigkeit am Morgen, Hunger ab 11 Uhr, etc.,
durch Magen- und Bauchspeicheldrüsenbelastung
zum Beispiel durch: zu viele Nudeln, Brot, Müsli, Zucker/Süßigkeiten, Milch, Alkohol, Fett, Erdnüsse, Cashewnüsse, Haselnüsse, etc.*
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Kummer oder „in Situationen feststecken“, Nebenhöhlen- oder Hautbeschwerden, Erwachen gegen oder nach 3 Uhr, Stuhlgang sofort nach dem Aufstehen, etc.,
durch Schwäche der Lungen- und Dickdarmfunktion
zum Beispiel durch: Bewegungsmangel, zu viel Sitzen, Rauchen, Weißmehlprodukte und Fast Food, sowie auch Nudeln, Zucker, Cola, etc.*
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Knochen- oder Ohrenbeschwerden, Probleme im Winter und bei Kälte, nächtliches Wasserlassen, Bluthochdruck am Abend, „nicht loslassen können“, Angst und Stress, etc.,
durch Nieren- oder Blasenbelastung
zum Beispiel durch: zu wenig Trinken, zu viel salzige Speisen, zu viel Zucker, Alkohol, zu viel Eiweiß (auch Milch), etc.*

Bis zu 70 Stunden kann es dauern, bis Stimmungsveränderungen oder körperliche Beschwerden
durch den Stoffwechsel hervorgerufen oder aufrechterhalten werden!


Einen „Hexenschuss“ oder Knochenbruch wird sich niemand durch Aufgeregtheit o. ä. zuziehen.
Selbst wenn eine lang andauernde Kompensation von Stress und Unzufriedenheiten zu einer Gewebeschwächung geführt haben, durch: Ernährung, Alltagsverhalten, Unsportlichkeit, Genussmittel usw. (nach ca. 200-500 Tage), wird hierbei nicht „Hand-auflegen“ oder „mal drüber reden“ ausreichend oder überhaupt helfen.*

Wer den Körper und die Ernährung vernachlässigt,
bewirkt sehr viel mehr negative Auswirkungen auf seine Stimmung und Laune,
als die Psychotherapie vermutet.


Lesetipp:  Körpersprache 3 – Zu viel Seele 1  |  Reden reicht nicht  |  Schmerzen kritisch betrachtet  |  Körper gesund – Laune gut  


HIER Texthinweise *)…