oder auch:  Das Schlüssel-Schloss-Prinzip

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Die Anamnese dient dazu, genaue Kenntnisse über die Erkrankung zu erlangen, das heißt, über die vom gesunden Zustand abweichenden Besonderheiten (Symptome). 
Die Auswahl der Arznei erfolgt somit nach dem "Schlüssel-Schloss-Prinzip". Erst wenn jeder individuelle Zacken eines Schlüssels vorhanden ist, erst dann geht die Tür auf. Erst wenn durch eine umfassende Fallaufnahme (Anamnese) eine ganzheitliche Betrachtung möglich ist, kann die richtige Arznei gefunden werden.¹ 

Eine allgemein passende homöopathische Arznei,
selbst für eine bestimmte Erkrankung, gibt es nicht!


Die hilfreiche Arznei dem Nachbarn geben?
Falsch ist leider der Gedanke, dass eine homöopathische Arznei, wenn sie mir geholfen hat, meinem Kind oder einer anderen Person auch helfen wird, wenn es gleiche Symptome zeigt. Korrekt ist: Jede Erkrankung, jeder Mensch, hat individuelle Symptome. Manche Menschen erfahren z. B. Linderung bei Kopfschmerzen, wenn sie auf dem Rücken schlafen, andere nur, wenn sie auf der Seite schlafen. Somit muss jede (homöopathische) Arznei an diese Besonderheit angepasst werden.

Geben Sie etwa Ihre Blutdruck-, Herz- oder Schilddrüsentabletten einer anderen Person, wenn diese ebenfalls hohen Blutdruck hat oder eine Unterfunktion der Schilddrüse? Warum wollen Sie dann Ihre homöopathische Arznei anderen Personen geben? ¹


Der homöopathische Heilungsverlauf
Die Heilung von Krankheiten erfolgt nach dem Schichtprinzip; die zuletzt hinzugetretene Erkrankung muss (meist) zuerst behandelt werden.

Stellen Sie sich einen Hochzeitstisch vor:
Tische werden in ein Zimmer gestellt, mit einem Schonbezug abgedeckt, es folgt eine Tischdecke, die Dekoration, die Teller, Bestecke, Gläser und Servietten. Derart schichten sich auch Reste unserer erlittenen Krankheiten im Organismus (vgl. Tisch) spurenhaft aufeinander!

Um "den alten Zustand" wieder herzustellen, muss entgegengesetzt verfahren werden. Der Tisch kann auch erst heraus getragen werden, wenn er (rückwärts; erst Teller, dann Tischdecke, etc.) abgeräumt wird. Eine Gesundung kann somit nur im Abtragen der zuletzt hinzu gekommenen Symptome/Beschwerden geschehen ... Vom Neuen zum Alten.¹

Die homöopathische Heilung verläuft in Wellen
Werfen wir einen Stein ins Wasser, so erzeugt dieser Stein Wellen, die dann immer schwächer werden und in ihren Abständen größer. So verhält es sich auch nach einer homöopathischen Arzneigabe mit den Symptomen. In der Wirkzeit der Arznei können oder werden immer wieder einmal Ihre Beschwerden erneut auftreten, jedoch immer schwächer, bis sie verschwunden sind. Auch nicht ausgeheilte/alte Beschwerden können wiederkehren (ein Hinweis, dass Ihr Organismus auf Homöopathie reagiert).¹ Das ist normal!


Was ist Komplexmittel-Homöopathie?


 

 

 

Anmerkungen: 

1) Alle aufgeführten Beschwerdebilder lassen sich durch eine Vielzahl an Therapieformen und Therapiemethoden diagnostizieren und positiv beeinflussen. Auf Grund der Vielzahl von Therapieformen lässt sich hier jedoch keine vollständige Aufzählung aller in Frage kommenden Behandlungs- und Diagnoseverfahren platzsparend benennen! — Treten bei Durchführung der angebotenen Tipps Unwohlsein oder Schmerzen auf, sind die „neuen Lebensgewohnheiten“ abzubrechen, bei Ernährungsumstellung ist zur gewohnten Kost zurückzukehren und im Zweifelsfall ist ein Arzt zu konsultieren. — Des Weiteren lassen sich alle aufgeführten Beschwerdebilder nicht pauschalisieren oder auf das eine oder andere Krankheitsbild „reduzieren„. Es gilt wie überall individuelle und persönliche Ausnahmen zu berücksichtigen. Auch gibt es keinen allgemein gültigen „gesunden Lebensstil„. — Im Zweifelsfall sollten Sie immer Rücksprache mit Ihrem Arzt, Therapeuten oder Heilpraktiker halten! — Aus rechtlichen Gründen wird hiermit noch einmal darauf hingewiesen, dass bei keiner der aufgeführten Therapien ein Heilungsversprechen zugrunde liegt, bzw. Linderung oder Verbesserung einer Erkrankung garantiert oder versprochen wird.

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